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Das Präsidium

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Hans Lauerer

Präsident

Anlässlich eines Klassenvorspiels während meines Viola- Studiums an der Musikhochschule in München bei Franz Beyer (1922-2018), überraschte er uns, seine Schüler, mit einem eigenen, besonderen "Vorspiel" auf seiner Viola d'amore. Für mich war es die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick: Bald hatte ich meine erste eigene Viola d'amore in den Händen, später von meinen Kindern Donald Duck genannt. Ich bekam von Franz Beyer zusätzlich zum Viola- auch Viola d'amore-Unterricht. Beim Internationalen Viola d'amore Congress in Stuttgart trat ich spontan in die Viola d'amore Society of America ein; so ergab sich der Kontakt zu Dorothea Jappe, bei der ich etwas später einen Scordatur-Kurs besuchte und dort Viola d'amore- FreundInnen kennenlernen durfte. Im Laufe der Zeit nahm ich an mehreren Internationalen Viola d'amore Congressen teil und wuchs allmählich in die Society hinein. Im Herbst 2013 gründete ich zusammen mit elf interessierten MitstreiterInnen die International Viola d'amore Society e.V., zu deren Präsident ich gewählt worden bin.


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Dr. Peter Bruns

Vize-Präsident

Nach einem Studium der Musikwissenschaft (Promotion) und privatem Instrumentalstudium (Violine und Viola) bei Prof. Gusztav Mikulai bin ich fast mein ganzes Berufsleben als Orchestermusiker tätig, mit Verpflichtungen in den Kultur-Orchestern des Großraums Rhein-Ruhr, teils mit Zeitverträgen (Essen, Hagen, Aachen, Krefeld), überwiegend freischaffend. Durch die Probenarbeit an Janaceks 2. Streichquartett in der Urfassung mit Viola d’amore (gespielt von Gertrud Schmidt) sofort für das Instrument gewonnen, erwarb ich einen Eberle-Nachbau und spiele seitdem mit großer Freude, wenn auch leider zu selten. Die Beschäftigung mit dem Instrument, seinem klanglichen Reiz, seiner Geschichte, Literatur und Präsentation brachte mich auch in Kontakt zur International Viola d’amore Society e.V., der ich seit 2017 angehöre und deren Voranschreiten ich gerne einen Teil meiner Zeit und Kräfte widmen möchte, z. B. in der Außendarstellung per Webauftritt und Mitarbeit am Newsletter.


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Dr. Sibylle Hoedt-Schmidt

Schriftführerin

Dr. Sibylle Hoedt-Schmidt ist Musikgeragogin und Dozentin an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Sie studierte Pharmazie und promovierte in Pharmakologie, bevor sie mit ihrer musikalischen Ausbildung im Fach Viola und Violine bei Prof. Herbert Höne in Aachen begann und ein Aufbaustudium Musikgeragogik in Münster absolvierte. Ihr besonderes Interesse gilt der Viola d‘amore, deren Spieltechnik sie bei Günther Ojstersek erlernte. Seit 2013 ist sie Präsidiumsmitglied der International Viola d‘amore Society e.V.


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Gertrud Schmidt

Schatzmeisterin

Ich studierte Viola bei Hariolf Schlichtig in Aachen. Als mein Mann (Flötist im städtischen Orchester Aachen) Ende der 90er Jahre eine Traversflöte erstand, wollte er mich überreden, auch Barockbratsche zu spielen, was mir aber gar nicht lag, da ich die modernen Streichinstrumente sehr schön finde. Irgendwann kaufte ich eine Viola d’amore von Walter Mahr. Ohne die geringste Ahnung von diesem Instrument zu haben, außer, dass es dafür auch moderne Musik gibt. Entsprechend mühsam waren die ersten Jahre, trotz Kursen bei Günther Ojstersek und Marianne Kubitschek-Rônez. Der Funke sprang über, als ich 2014 zwei alte Instrumente, eines davon von Eberle, und früher im Besitz von Michael Mann, kaufte. Ich trat dann in die International Viola d’amore Society e.V. ein. Nach zwei Jahren als Kassenprüfer habe ich nun das Amt der Schatzmeisterin übernommen. Mit einer Tochter, die als Mathematikerin bei einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen arbeitet, sollte das zu schaffen sein.

Der Beirat

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Dr. Myron Rosenblum

Terminkoordination in USA und Canada, sowie internationale Spezialkontakte

Dr. Myron Rosenblum ist ein geborener New Yorker und hat sein Studium am „Queens College“ und der „New York City University“ abgeschlossen. Er studierte Viola bei Lillian Fuchs, Walter Trampler und William Primrose, dazu Viola d’amore als Fulbright-Student bei Karl Stumpf in Wien. Er spielte als Bratscher im „New York Philharmonic Orchestra“, im „New York City Opera Orchestra”, bei den “Clarion Concerts”, bei der „American Opera Society”, im „Boston Pops Tour Orchestra”, bei der „Little Orchestra Society” und anderen Orchestern. Er war Bratscher im „Greenwich String Quartett“ und vielen anderen Kammermusik-Ensembles. Myron konzertierte viele Jahre mit der Viola d’amore und gab dazu Einführungen u.a. an der „Cornell University“, der „University of Michigan“ („Steams Collection of Musical Instruments“), der „Yale University“ und dem „Smithonian Institute“. Bei der „America Viola Society“ war er nach deren Gründung der erste Präsident. Er edierte zahlreiche Noten für Viola und Viola d’amore, ist der Autor der Artikel „Viola d’amore“ und „Louis van Waefelghem“ im „New Grove Dictionary“ und erforschte besonders die Werke der Barock-Komponisten Joseph Eybler und Anton Wranitzky. Myron hat viele Werke für Viola d’amore in Auftrag gegeben, u.a. bei David Finko und Richard Lane. Myron Rosenblum war 1977 zusammen mit Dr. Daniel Thomason Gründer und dann bis 2013 Co-Director der „Viola d’amore Society of America”, der Vorgängerin der International Viola d’amore Society e.V.


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Anita van Heers-Thomason

Kontakte für USA und Canada

Anita van Heers-Thomason wurde in Belgien geboren und ist in den USA aufgewachsen. Sie hat einen „Bachelors degree“ in Violine und einen pädagogischen Abschluss von der „University of Southern California“ (Violine bei Vera Barstow, Viola bei Sanford Schonbach) und spielte in Dallas (TX) im Sinfonie- und Opernorchester, im „Carmel Bach Festival Orchestra“ (CA), im „Glendale Symphony Orchestra“ (CA), in der „Roger Wagner Chorale Sinfonietta“ (CA) und im „Jefferson Baroque Orchestra“ (OR); dazu spielte sie viele Jahre als freischaffende Geigerin und Bratscherin in der Region von Los Angeles. Ausserdem unterrichtet sie diese Instrumente seit 40 Jahren. Bei den meisten vergangenen Viola d’amore Congressen war sie eine sehr wertvolle Hilfe als Geigerin und Bratscherin.

Dr. Daniel Thomason

Kontakte für USA und Canada

Dr. Daniel Thomason ist geboren in Kalifornien, erhielt einen “Masters degree” in Viola und den „Doctor of Musical Arts degree“ mit dem Thema „Viola d’amore“ von der „University of Southern California“ (Viola bei Sanford Schonbach und Paul Doktor, Viola d’amore bei Milton Thomas). Er spielte Bratsche im “Birmingham Symphony Orchestra” (AL), im 7th US Army Symphony Orchestra in Stuttgart, in Dallas im Sinfonie- und Opernorchester, im „Carmel Bach Festival Orchestra“, im „Glendale Symphony Orchestra“, im “Rogue Valley Symphony Orchestra” (OR) und im „Jefferson Baroque Orchestra“. Während seiner Tätigkeit 1958 bei der US Army in Deutschland studierte er Viola d’amore bei Emil Sailer. Viele Jahre konzertierte Daniel als Bratscher und Viola d’amore-Solist in Europa und USA und unterrichtete seine Instrumente in der Region von Los Angeles, z.B. an der „Santa Monica High School“. Er publizierte zahlreiche, bis dahin meist unbekannte originale Werke für Viola und Viola d’amore aus dem 18. Jahrhundert (besonders von Carl Stamitz und Friedrich Wilhelm Rust). Daniel Thomason war 1977 zusammen mit Dr. Myron Rosenblum Gründer und dann bis 2013 Co-Director der „Viola d’amore Society of America”, der Vorgängerin der International Viola d’amore Society e.V.  


Ehemalige Präsidiumsmitglieder

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2013-2018
Rüdiger Müller-Nübling (Nuffi)
Vizepräsident

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2013-2015
Ludwig Hampe
Schatzmeister

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2015-2018
Klaus D. Voigt
Schatzmeister